ÖDP kontert CSU-Fotowettbewerb „Heimat-Bild“:

Bundestagskandidat Andreas Seitz ruft dazu auf, „der CSU Fotos von der Verschandelung bayerischer Kulturlandschaft zu schicken“

Der von der CSU gestartete Foto-Wettbewerb „Was bedeutet Heimat für mich“ (PNP v. 9.8.17) erfährt unerwartete Unterstützung durch die ÖDP, allerdings nicht zur Freude der CSU. Den von den örtlichen Landtagsabgeordneten Walter Taubeneder und Dr. Gerhard Waschler veröffentlichten Aufruf, die Schönheit der Region fotografisch festzuhalten und an die CSU zu schicken, nimmt ÖDP-Bundestagskandidat Andreas Seitz zum Anlass für einen eigenen Aufruf: „Ich hoffe, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der CSU den Nachweis liefern, dass die derzeitige maßlose Zersiedelung mit einfallslosen Funktionsbauten zur Zerstörung bayerischer Kulturlandschaft führt. Die CSU ist maßgeblich mitverantwortlich für den Flächenfraß und will nun im Wahlkampf mit einem Fotowettbewerb davon ablenken“, kritisiert Seitz.

Die ÖDP will den CSU-Wettbewerb zu einer Protestaktion mit klarer Botschaft umfunktionieren: „Wir wollen das städtebauliche Erbe unserer Vorfahren und die in Jahrhunderten geschaffene Kulturlandschaft bewahren. So gesehen sind wir die letzten Konservativen“, sagt Seitz und lobt seinerseits einen Wettbewerb aus: „Wer bis zum 22. September 2017 der CSU unter fotowettbewerb@csu-landtag.de Fotos über die Verschandelung unserer schönen bayerischen Heimat mailt und in Kopie auch die ÖDP unter bayern@oedp.de darüber informiert, kann „mit etwas Glück eine Bahncard 50 gewinnen, die vom ÖDP-Landesvorsitzenden Klaus Mrasek persönlich überreicht wird“.

Andreas Seitz (ÖDP)

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