Zur Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Hundsdorf

Seitz: „Das Handeln der CSU steht im Widerspruch zu ihren eigenen Erklärungen!“

Am Montag wird Staatssekretär Eck die umstrittene Ortsumgehung Hundsdorf offiziell freigeben. Nach Ansicht des ÖDP-Bundestagskandidaten Andreas Seitz ist das Straßenbauprojekt ein „Musterbeispiel dafür, dass sich die CSU nicht für ihre eigenen Ankündigungen zum Flächensparen interessiert“. Seitz spricht sich nicht gegen die Ortsumgehung an sich aus. Er unterstützt auch die Entlastung verkehrsgeplagter Bürger. „Aber die Umsetzung durch eine derart verschwenderische Flächenversiegelung ist einfach Wahnsinn“, so der ÖDP-Kandidat.

Andreas Seitz verweist auf Veröffentlichungen des Umwelt- und Innenministeriums, in denen sich die Staatsregierung zum Flächensparen bekennt: Alle am Straßenbau beteiligten Stellen seien darauf hingewiesen, das Ziel Flächensparen zu beachten, heißt es in dem Aktionsprogramm zum Flächensparen (siehe Anhang, Aktionsprogramm, Seite 11).

„Wenn das, was in Hundsdorf entstanden ist, dem entspricht, was in dem Aktionsprogramm beschrieben wird, dann kann man nur sagen, dass die CSU die Bürger durch Alibi-Aktionen und Alibi-Papiere täuscht. In Wirklichkeit sind der CSU die Staatsziele Bewahrung von Natur und Kulturlandschaft offenbar ziemlich egal. Einen anderen Schluss kann man aus der Monster-Ortsumgehung nicht ziehen“, kritisiert Seitz.


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