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Mensch-Lichter-Kette um das Gebäude Wörthstr. 7

„Wir befürchten, dass Passau sein Gesicht verliert"

Mit einer Mensch-Lichter-Kette stellten sich am Freitag rund 50 Bürgerinnen und Bürger schützend vor das vom Abriss bedrohte historische Mietshaus Wörthstr. 7. Die Mahnwache bei klirrender Kälte organisierten Johanna Seitz, Christiane Duschl und Stefan Stadler, die Initiatoren des Bürgerantrages "Besserer Schutz für das historische Erbe der Stadt Passau - Rettet das schöne Gebäude Wörthstraße 7".

"Wir wollen vor der Abstimmung über den Abriss des Hauses mit einer Mahnwache öffentlich zeigen, dass wir den fortlaufenden Verlust historischer Gebäude nicht hinnehmen. Wir befürchten, dass Passau sein Gesicht verliert", erklären die drei offiziellen Beauftragten. Auch Diözesanbaumeister Jochen Jarzombek und Forums-Vorsitzender Friedrich Brunner sprachen sich in ihren Ansprachen für die Bewahrung des Gebäudes aus. Eine solidarische Erklärung des Passauer Pianisten Elmar Slama, der verhindert war, wurde verlesen.

Der Bürgerantrag fordert die Erhaltung des stadtteilprägenden Gebäudes und eine Nutzung im Bestand. Am kommenden Montag wird der Klinikum-Ausschuss um 17.00 Uhr im Hörsaal des Klinikums auf Ebene 6 endgültig darüber abstimmen.

"Dieses schöne Gebäude hebt sich so wohltuend von der kalten Gegenwartsarchitektur ab. Es würde die kühle Funktionsarchitektur des Areals auflockern. Das Haus ist ein Musterbeispiel dafür, wie frühere Architektur sich bemüht hat, den ästhetischen Bedürfnissen entgegenzukommen. Der Abriss des Gebäudes wäre ein großer Verlust für die historische Stadt Passau", argumentieren die Beauftragten des Bürgerantrags, den auch die ÖDP unterstützte.

Mahnwache vor dem Gebäude Wörthstr. 7 (Foto: Rüther)


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