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ödp begrüßt neue Entwicklungen in Sachen Donauausbau

Passaus 2. Bürgermeister Mangold: "Ohne Staustufen und Stichkanal ist das Hochwasserrisiko für Passau geringer"

Die neue Einschätzung der nichtausgebauten Donau zwischen Straubing und Vilshofen durch das Landesamt für Umwelt (SZ vom 10.12.08) löst bei der Passauer ödp Freude und Genugtuung aus: "Jahrzehntelang haben wir uns für die Bewahrung eines besonders wertvollen Teils der Schöpfung eingesetzt. Jetzt scheint es ein Umdenken zu geben. Wenn die Donau ohne Staustufen und ohne Stichkanal ausgebaut wird, gibt es auch kein erhöhtes Hochwasserrisiko für Passau", meint Passaus 2. Bürgermeister Urban Mangold (ödp).

 

Die ödp will aber wachsam bleiben und fordert nun, "nicht noch einmal 33 Millionen Euro für eine überflüssige Studie auszugeben, an der zu allem Übel auch noch die Staustufenbefürworter mitwirken. Zur Donau liegen genügend Fakten vor, die für einen sanften Ausbau ohne Staustufen sprechen", meint Mangold.

 

Die ödp will sich im Passauer Stadtrat dafür einsetzen, dass die noch in der letzten Amtsperiode unter Ex-OB Zankl abgegebene Stellungnahme für einen staustufengestützten Ausbau zurückgenommen wird. "In der jetzigen Situation des allmählichen Umdenkens sollte sich der Stadtrat der Stadt Passau zu Wort melden, weil ureigenste Passauer Anliegen betroffen sind. Wir befürchten mit vielen Wissenschaftlern, dass der von der CSU bisher geforderte Donauausbau mit einer Staustufe und einem Stichkanal die Fließgeschwindigkeit des Flusses erhöht und zum zeitlichen Zusammentreffen der Hochwasserspitzen von Inn und Donau führt. Das wäre für Passau verheerend", so Mangold.

 

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