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Pressemitteilung

ÖDP fordert Klarheit bei OP-Roboter-Förderung

Mangold will wissen, „ob ein Versäumnis vorliegt, das uns Millionen kostet“

Urban Mangold

ÖDP-Fraktionsvorsitzender Urban Mangold. Foto Josef Lang.

ÖDP-Fraktionsvorsitzender Urban Mangold verlangt, dass sich der Stadtrat erneut mit der Frage befasst, ob es staatliche Zuschüsse für den vom Klinikum geplanten Kauf eines OP-Roboters gibt. Dabei soll von der Klinikum-Werkleitung dargelegt werden, ob alle Möglichkeiten für eine Förderung der 4,3 Millionen Euro teuren Anschaffung ausgeschöpft wurden oder ob hier etwas versäumt wurde, was uns Millionen kostet“.

„Diese hochmoderne Medizintechnik ist für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung von großer Bedeutung. Ich unterstütze diese Beschaffung voll und ganz. Doch wenn der Staat einen Teil der Kosten übernimmt, könnten wir womöglich einen frei werdenden Millionenbetrag für andere wichtige Maßnahmen des Klinikums verwenden, beispielsweise für die Kühlung von Krankenzimmern bei extremer Hitze“, sagt Mangold.

„Den Stadtratsmitgliedern ist gesagt worden, dass eine Förderung des OP-Roboters nicht realistisch sei. Jetzt erfahren wir dank einer Initiative von Dr. Gerhard Waschler (CSU) aus dem Gesundheitsministerium, dass das unter bestimmten Voraussetzungen schon möglich wäre, beispielsweise durch eine telemedizinische Kooperation mit mindestens einem weiteren Krankenhaus. Das wurde gegenüber dem Stadtrat aber in keiner Weise kommuniziert. Wenn wir mit so einer Kooperation bei gleichem Standard Geld sparen können, will ich, dass mir das nicht vorenthalten wird. Ich will jetzt wissen, wer recht hat und ob tatsächlich ein Versäumnis vorliegt, das uns um einen hohen Zuschuss bringt“, sagt Mangold. Eine entsprechende Anfrage bringt der ÖDP-Politiker vor dem nächsten Stadtratsplenum am 28. September ein.

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