Pressemitteilung
ÖDP Fraktion will den Kulturbeirat stärken
Bürgermeister Robl wünscht „Bereicherung und Erfrischung“ - am 9. Juli werden Details beschlossen
Bürgermeister Oliver Robl (ÖDP). Foto: Josef Lang.
Der Kulturbeirat soll in der neuen Amtsperiode des Stadtrates eine größere Rolle spielen als bisher: als unabhängiges Gremium, das Stadtrat und Verwaltung in Fachfragen berät und vor Entscheidungen gehört wird. Dieses Ziel verfolgt Bürgermeister Oliver Robl als neuer Vorsitzender des Kulturausschusses, der am 9. Juli erstmals seit der Kommunalwahl tagt. In dieser Sitzung soll auch eine neue Geschäftsordnung des Kulturbeirates verabschiedet werden.
„Dass der Kulturbeirat einmal im Jahr einen Bericht abgibt, das ist viel zu wenig“, findet die ÖDP-Fraktion. Künftig sollen die in dem unabhängigen Beratergremium wirkenden Kulturfachleute vorab gehört werden - und zwar in allen relevanten Kulturfragen. Der Beirat soll die Kulturschaffenden vernetzen und ihnen eine gemeinsame Stimme gegenüber Stadtrat und Kulturverwaltung geben.
Die neue Geschäftsordnung des Beirates soll ein größeres Gewicht der Kulturschaffenden als wichtige Impulsgeber der Stadtgesellschaft regeln. In der Vergangenheit hat sich der Kulturbeirat unter anderem für ein Konzerthaus ausgesprochen, das als Bestandteil der Universität auch als Auditorium Maximum für die Studierenden genutzt wird. Die Wiederbelebung der Kunst im öffentlichen Raum war dem Gremium ebenso wichtig wie das Image der Stadt Passau als lebendige Kulturstadt und vieles mehr.
„Mir ist wichtig, dass die Stellungnahmen des Beirats künftig als willkommene Beratung und Bereicherung der kulturpolitischen Debatte verstanden werden. Die Rolle des Kulturbeirates soll grundlegend aufgewertet wird. Ich bin fest überzeugt, dass das sich daraus eine Bereicherung und Erfrischung der kulturpolitischen Debatte entwickeln wird“, sagt Robl.
