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Schulter-Schluss für gemeindeverbindende Radwege

ÖDP-Fraktionen aus Stadt und Landkreis Passau treffen sich mit Neuburger Gemeinderäten

Die ÖDP-Fraktionen in der Stadt Passau, in der Gemeinde Neuburg am Inn und im Kreistag wollen an einem Strang für bessere Radwege ziehen: Bei einem Arbeitstreffen am Passauer Rathausplatz haben die Mandatsträger vereinbart, eine Initiative von Gemeinderat Peter Prinz-Hufnagel (Bündnis Bannwald/ÖDP) aufzugreifen. "Es soll möglichst schnell etwas vorangehen", sagen die ÖDP-Räte unisono und schlagen den beteiligten Bürgermeistern und dem Landrat eine gemeinsame Sitzung der jeweils zuständigen kommunalen Gremien vor.

Die Anbindung des südlichen Landkreises Passau an die Stadt Passau erfordert geeignete Radwege, um einen hohen Anteil des Kurzstrecken-Autoverkehrs durch das Fahrrad ersetzen zu können, sind sich die ÖDP-Räte einig. Eine Finanzierung aus verschiedenen Förderprogrammen wäre möglich: Das Vorhaben könnte mit Mitteln des Bundes (Nationaler Radverkehrsplan NRVP) und des Landes (Radverkehrsprogramm Bayern 2025) gefördert werden. Es passt auch zum Radwegeausbau im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landkreis und zum Radverkehrskonzept der Stadt Passau. Vom Bund wird z.B. 'ein durchgängiges Radnetz: direkte, schnelle, komfortable, zusammenhängende, sichere, möglichst kreuzungsfreie Radwege, sichere Gestaltung an Knotenpunkten' gefördert, vom Bayerischen Innenministerium u.a. 'die Konzeption eines Radverkehrsnetzes für den Alltagsverkehr, das alle Städte und Gemeinden im Freistaat miteinander verbindet'. Die Gemeinde Neuburg am Inn hat dabei allein durch ihre geographische Lage zwischen Rott- und Inntal und der Stadt Passau eine bedeutende Rolle. Bestehende und geplante verbindende Radwege aus Neuhaus am Inn und Fürstenzell nach Passau würden durch das Neuburger Gemeindegebiet führen.
Die Neuburger Gemeinderäte Christine Walter und Peter Prinz-Hufnagel vom Bündnis Bannwald/ÖDP berichteten den Teilnehmern vom derzeitigen Stand der Planungen zu einem Radweg von Dommelstadl nach Passau und erläuterten das Radwegkonzept, das Peter Prinz-Hufnagel Anfang Juni als Antrag in den Gemeinderat eingebracht hatte. Die ÖDP-Mandatsträger waren sich einig, dass es zunächst das vordringliche Ziel sein sollte, einen sicheren Radweg vom Recyclinghof/AREG in Pfenningbach entlang der St2618 über die Autobahn und nach der Ampelanlage in Kohlbruck weiter entlang der St2110 bis zur Brücke in Kohlbruck zu schaffen. Dort hätte man die Anbindung an das bestehende Radwegenetz der Stadt Passau. Dieser Radweg sollte auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens möglichst beidseitig der Staatsstrassen erstellt werden. Weiterhin muss aber auch die Flankierung der Staats- und Kreisstrassen durch die Ortszentren von Neuburg und Neukirchen durch Radwege bis an die südlichen Gemeindegrenzen in eine überregionale Planung einfließen, um eine Anbindung der Gemeinden Neuhaus und Fürstenzell zu ermöglichen.
Die ÖDP-Räte regen deshalb an, das die zuständigen Ausschüsse der Stadt Passau sowie der Gemeinden Neuburg am Inn, Neuhaus am Inn und Fürstenzell zeitlich zu einer gemeinsamen Sitzung mit dem Verkehrsausschuss des Landkreises zusammentreffen, um die weiteren Details zu beraten.

Bei der gemeindeübergreifenden Radwegekonferenz der ÖDP (v. l.): Stadtrat Urban Mangold, Kreisrat Franz Sebele, Gemeinderätin Christine Walter, Stadtrat Paul Kastner, Gemeinderat Peter Prinz-Hufnagel, die Stadträte Dr. Eva Gerstl, Michael Schöffberger und Franz Prügl, Kreisrat Walter Dankesreiter und Stadtrat Oliver Robl.


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