Pressemitteilung
Stadtratsmehrheit gegen bessere Altstadt-Anbindung an Busnetz
ÖDP-Fraktionsvorsitzender Urban Mangold kritisiert nichtöffentliche Debatte
Paul Kastner und Urban Mangold, die ÖDP-Vertreter im Stadtwerke-Aufsichtsrat, drängen auf öffentliche Debatten über das Bus-Angebot. Foto: ÖDP.
Angesichts der sich hinziehenden eingeschränkten Nutzbarkeit der Hängebrücke kritisiert ÖDP-Fraktionschef Urban Mangold erneut, „dass sich die Stadtratsmehrheit weigert, die Altstadt wieder wie früher an das Busnetz anzubinden“. Der ÖDP-Antrag, den Citybus wieder nach alten Fahrplan fahren zu lassen und darüber auch öffentlich zu beraten, sei von der überwiegenden Mehrheit abgelehnt worden – „auch von denen, die zuletzt im Stadtrat erklärt haben, künftig besser mit den Bürgerinnen und Bürgern kommunizieren zu wollen“, kritisiert Urban Mangold.
Nach Ansicht der ÖDP-Fraktion braucht die Altstadt „jetzt sofort wieder eine attraktive Citybus-Anbindung an das Busnetz und nicht irgendwann“. „Öffentliche Debatten über die Zukunft des ÖPNV werden aber im Stadtwerke-Aufsichtsrat leider auch weiterhin nicht zugelassen. Wie es nach der Wahl weitergeht, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger. Wir beharren jedenfalls auf unserer Forderung nach absoluter Transparenz“, erklärt Urban Mangold.
Die ÖDP bedauert, dass „der öffentliche Personennahverkehr die Stadtratsmehrheit anscheinend nicht interessiert“. „Sonst wäre es nicht erklärbar, dass die Stadtwerke mit Duldung durch die Stadtspitze so einfach das Anrufsammeltaxi ab Mitternacht einstellen können. Auch das wollen wir nach der Wahl rückgängig machen, wenn uns die Bürgerinnen und Bürger damit beauftragen“, kündigt Urban Mangold an.
Voraussichtlich nach den Sommerferien wird im Stadtrat über einen erneuten ÖDP-Antrag abgestimmt, dass das Stadtbusangebot künftig ausnahmslos öffentlich beraten wird.