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Zwischenbilanz im Erdbrüstmoor:

"Mit der Renaturierung leistet die Stadt einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung der Artenvielfalt"

Die Renaturierung des Erdbrüstmoors - im Umweltausschuss anfangs umstritten und vereinzelt noch immer kritisch im Finanzausschuss hinterfragt - macht große Fortschritte. Am 2. Dezember befaßte sich der Umweltausschuss des Stadtrates mit einem Zwischenbericht der Verwaltung. Dabei meldete sich nun erstmals keine Fraktion mehr kritisch zu Wort.

 

Bürgermeister Urban Mangold (ÖDP) zur Zwischenbilanz:

 

"Der Ankauf des Erdbrüstmoors war eine richtige Entscheidung. Die seinerzeit aufgeworfene rhetorische Frage, ob es einem Moorgebiet nicht egal ist, wer im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist, beantwortet sich für jeden, der einmal dort war.

 

Das Erdbrüstmoor wurde entfichtet, die Spuren der wirtschaftlichen Nutzung vergangener Jahrzehnte wurden beseitigt. Entwässerungen wurden rückgängig gemacht und der Bach renaturiert – alles Maßnahmen, die von einem Privatbesitzer nicht erwartet werden können.

 

Der Erfolg spricht für sich. Auf der ehemaligen Fichtenfläche wachsen jetzt hochwertige Moorpflanzen wie der Sonnentau. Die Lebensbedingungen für den geschützten Feuersalamander, für die streng geschützte Schlingnatter und für gefährdete Libellenarten wurden deutlich verbessert.

 

Mit diesem Projekt hat die Stadt Passau einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt und zur Bewahrung ihres Naturerbes geleistet. Großer Dank gebührt dabei auch dem Bund Naturschutz, der nicht nur selbst Grundstücke angekauft, sondern auch mit ehrenamtlichem Personal an den Pflegemaßnahmen beteiligt war".

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